Auszug aus meiner Rezension zum Werk von Babette Kaiserkern: „Luigi Boccherini. Leben und Werk – Musica amorosa“

Die Journalistin und Musikwissenschaftlerin Babette Kaiserkern veröffentlichte vor zwei Jahren die erste umfangreiche deutschsprachige Biographie über den italienischen Komponisten und Cellisten der vorklassischen Epoche. Eine Rezension zu ihrem Werk habe ich für die musikwissenschaftliche Zeitschrift „DIE TONKUNST“ geschrieben. Die Biographie konnte mich beim kritischen Lesen nur teilweise überzeugen, wie das hier veröffentlichte Fazit meiner Rezension zeigt:

Auszug aus: „DIE TONKUNST, April 2016, Nr. 2, Jg. 10 (2016), ISSN: 1863-3536, S. 211-213“ (mit freundlicher Genehmigung der Redaktion):

Die Autorin hat für diese Biographie vorbildliche Quellenarbeit geleistet und aktuelle Forschungsergebnisse berücksichtigt. Die überzeugend klare Sprache der Autorin hält das Interesse an der Biographie des italienischen Komponisten wach und glättet manche erzählerischen Schwächen des Werkes. Einige Abschnitte hätten aus der Erzähllogik heraus durchaus anderen Abschnitten zugeordnet werden können, um einen schlüssigeren Erzählfluss herzustellen. Auch finden sich im Text zahlreiche Wiederholungen von Textstellen, die schon in vorangegangenen Abschnitten angeführt worden sind. […] Dem Leser, der sich mit Leben und Werk des Komponisten vertraut machen möchte, bietet die Monographie einen gut lesbaren Überblick. […]

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Bibliografische Angabe: Babette Kaiserkern: Luigi Boccherini. Leben und Werk Musica amorosa. Weimarer Verlagsgesellschaft 2014. 268 S., 28 €. EAN: 978-3-7374-0213-2